Nachrichten aus Brüssel
Die Anreise nach Brüssel war etwas abenteuerlich und mit drei Koffern (schliesslich bin ich ja fünf Monate da) auch etwas anstrengend, aber auch das habe ich gut hinter mich gebracht. Das Abenteuer ging - kaum angekommen - für mich auch schon weiter. Da ich meine Wohnung noch nicht gleich beziehen konnte, wohnte ich die ersten paar Tage bei einem mir vorerst völlig fremden Couchsurfer, der sich allerdings als äussert hilfsbereit und nett herausstellte. Dennoch war ich natürlich gespannt, wie meine Unterkunft sein würde, wie meine Mitbewohner sein würden usw.. Als ich endlich meine Wohnung beziehen konnte, musste ich feststellen, das diese in einem alten Haus, ohne Lift im vierten Stock war (man denke wieder an die 3 Koffer), aber auch hier hatte ich glücklicherweise Unterstützung bei der Schlepperei. Das waren also meine ersten Tage voller neuer und spannender Eindrücke, natürlich durfte auch das “social life” nicht zu kurz kommen, weshalb ich gleich am ersten Donnerstag nach meiner Ankunft abends den “Plac Lux” aufsuchte, dieser bietet jeden Donnerstag die Möglichkeit viele internationale Kontakte zu knüpfen und interssante Menschen bei dem ein oder anderen Bier kennen zu lernen.
Nach den ersten Tagen war es dann schliesslich am vergangenen Montag soweit: Ich ging das erste Mal hier zur Arbeit, natürlich hatte ich keine Ahnung, was genau mich erwarten würde. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde und einer kurzen Einführung ging die inhaltliche Arbeit dann auch schon los, ich nahm gleich am zweiten Tage an einem wichtigen “Network-Meeting” teil, zu dem ich einen ausführlichen Bericht ablieferte und beschäftige mich derzeit mit diversen Recherchen und dem Verfassen von Texten in den Bereichen “Soziales und Arbeitsmarkt”.
Bislang ist die Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend und ich freue mich jeden Morgen darauf, ins Büro zu kommen. Das war´s dann mal für´s Erste von mir, ich werde euch in Kürze wieder berichten, wie es mir in Bruessel so geht, bis dahin, wünscht mir Glück mit der belgischen Bürokratie (die tatsächlich noch schlimmer zu sein scheint als die österreichische), damit ich beim nächsten Mal schon behaupten kann, eine echte Brüsslerin zu sein (das mit der Anmeldung hier ist doch etwas kompliziert, aber mehr davon beim nächsten mal). Eure Doris








